Die Prophezeiungen von Celestine

Gibt es eine 13. Prophezeiung von Celestine?

Gibt es eine 13. Erkenntnis von Celestine? Dies ist die spannende Frage, die sich alle Fans der Prophezeiungen von Celestine nach dem Roman der 12. Prophezeiung von Celestine stellt. 

Wie mag es weiter gehen mit unseren Helden? Wie kann der Weg aussehen, der uns tatsächlich zu einer neuen Form der Gesellschaft führt und den Himmel auf die Erde bringt? 

In diesem Artikel stelle ich Dir meine Antwort vor.

Doch zunächst nochmals eine Zusammenfassung der Essenz der vier Romane der "Prophezeiungen von Celestine" von James Redfield:

Im ersten Roman "Die Prophezeiungen von Celestine" erlebte der Held der Erzählung ein Abenteuer, in dem er sich auf eine Reise nach Peru begab und dort zusammen mit seinem neuen Freund, Wil James nach geheimnisumwitterten Schriftrollen suchte, welche in 9 Erkenntnissen einen spirituellen Bewusstseinswandel vorhersagten:Celestine

Im zweiten Roman, der "10. Prophezeiung von Celestine" kommt der Held wieder in Kontakt mit Wil. Gemeinsam wollen sie ein gefährliches Experiment stoppen. Im Verlauf des Abenteuers unternehmen die beiden Helden verschiedene Reisen in die Geistige Welt. Dabei erfahren wir:

Im dritten Roman, der 11. Prophezeiung von Celestine ("Das Geheimnis von Shambhala") begibt sich der Held auf eine Reise nach Tibet, um seinen Freund Wil James zu finden. Gemeinsam folgen sie ihrer Höheren Führung und gelangen schließlich in das geheimnisvolle Shambhala, einem Ort, in dem die Menschen die Vision der 9. Prophezeiung von Celestine bereits verwirklicht haben und durch die reine Absicht der Gedanken erschaffen.

Dabei erfahren wir:

Im vierten Roman, "Die 12. Prophezeiung von Celestine" trifft der Held nochmals auf seinen Freund Wil James. Gemeinsam geraten sie zwischen die Fronten einer terroristischen Vereinigung fundamentalistischer Anhänger der wichtigsten Weltreligionen, die einen Weltkrieg anzetteln und damit eine Apokalypse auslösen wollen. Gemeinsam mit einer Gruppe Gleichgesinnter gelingt es ihnen, den Weltkrieg zu verhindern und zur Erkenntnis zu gelangen,

Gibt es eine 13. Prophezeiung von Celestine?

Dies ist die spannende Frage, die sich alle Fans der "Prophezeiungen von Celestine" nach dem Roman der "12. Prophezeiung von Celestine" stellt.

Wie mag es weiter gehen mit unseren Helden? Wie kann der Weg aussehen, der uns tatsächlich zu einer neuen Form der Gesellschaft führt und den Himmel auf die Erde bringt?

Schauen wir uns nochmals an, von welchem Ausgangspunkt aus uns die 12 Prophezeiungen von Celestine zu einem spirituellen Bewusstsein führen: Wir begleiten einen menschlichen Helden, der mit Unterstützung besonderer Weggefährten auf einen Pfad der spirituellen Erkenntnisse geführt wird.

Zunächst ist unser Held ein ganz normaler Mensch, der sich zwar schon einmal für spirituelle Konzepte interessiert hat, aber doch eher der "Kopftyp" ist. Und unser Held muss lernen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich unser Verstand träumen lässt. Er erfährt, dass wir geistige Wesen sind, die eine physische Erfahrung machen. Er lernt, dass unser Leben in jeder einzelnen unserer Inkarnationen einen ganz bestimmten Zweck verfolgt und dass auch die Summe aller unserer Inkarnationen in einem größeren Zusammenhang steht. Unser Held erfährt und erlebt, dass wir alle miteinander verbunden sind und von einem Göttlichen Bewusstsein geführt werden. Und er erkennt, dass alles Leben vom Unbewussten zum Bewussten führt und im Höchsten Ziel, der Verwirklichung des "Himmels auf Erden" mündet.

In allen vier Romanen handeln und erleben unsere Helden ihre Abenteuer ausgehend vom physischen Bewusstsein als individuelle Einzelwesen. Sie wissen aber am Ende der vier Romane, dass es auf einer höheren Ebene eine Verbindung von allen Wesen gibt, und dass auf einer noch höheren Ebene alles EINS ist.

Was ist nun die nächste Stufe der Evolution?

In der 12. Prophezeiung von Celestine lernen wir, dass es ab einem bestimmten Punkt in unserer "Entwicklung" nicht mehr um ein Lernen, sondern vielmehr um ein Erinnern geht, ein Erinnern an das, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND.

Wir gelangen nun an eine "Grenze", von der an es scheinbar nicht weiter geht. Die "Grenze" wird dadurch bestimmt, dass wir unser Leben ausgehend von unserem physischen Bewusstsein als individuelle Einzelwesen innerhalb der Dualität, dem Reich der Relativität erschaffen. In der "12. Prophezeiung" wird uns sehr deutlich vor Augen geführt, dass jeder Aspekt unseres Lebens polar ist, also in zwei Polaritäten aufgespalten ist: "Hell" kann nicht ohne "dunkel" sein, "warm" nicht ohne "kalt", "groß" nicht ohne "klein", "Gut" nicht ohne "Böse"... Wir könnten unsere physische Welt überhaupt nicht wahrnehmen, ohne eine "Illusion des Getrennt-Seins". Gäbe es diese Illusion nicht, so würden wir im wahrsten Sinne des Wortes NICHTS wahrnehmen, weil alles mit uns zu einer EINHEIT verschmolzen wäre. Und hieraus ergibt sich auch der Grund dafür, dass es eine physische Welt gibt. Ohne sie wäre nämlich auch keine ERFAHRUNG unseres SELBST, keine Selbst-Erfahrung möglich.

Wir mussten also erst einmal unser Wahres Sein vergessen, um vollkommen in die Illusion der physischen Welt einzutauchen. Erst jetzt können wir uns an unser Wahres Selbst erinnern und damit unsere Göttliche Vollkommenheit (Welt des Absoluten) innerhalb der Welt der Relativität erfahren.

Doch diese Erfahrung wird so lange innerhalb der Welt der Relativität begrenzt sein, wie wir unser Leben und unsere Erfahrungen ausgehend von unserem physischen Bewusstsein als individuelle Einzelwesen erschaffen, weil wir so nur Polaritäten erschaffen können!

Damit ist es praktisch ausgeschlossen, eine Welt des Friedens zu erschaffen, in der es keinen Hunger, keine Armut, keine Umweltzerstörung gibt. Solange wir von unserem physischen Bewusstsein innerhalb der Dualität aus Liebe erschaffen, muss es in unserem Umfeld jemanden geben, der HASS erschafft, weil sonst beide Pole nicht ausgeglichen wären. 

Erschaffen wir hingegen unser Leben ausgehend vom nichtdualen Christus-Bewusstsein, so erschaffen wir aus dem Reich des Absoluten heraus. Wir können dann buchstäblich alles erschaffen, was wir uns vorstellen können. denn - wir sind die einzige "Person" im Raum, wir sind ALLES-WAS-IST. Streitigkeiten, Kriege, Umweltzerstörung, Hunger können nämlich nur innerhalb einer Welt entstehen, in der die Menschen daran glauben, dass ein grundsätzlicher Mangel besteht, weil die Dinge begrenzt sind und das, was sie wollen von ihnen getrennt ist. Wissen wir hingegen, dass die Schöpfung rein geistiger Natur ist und dass wir alle EINS sind, so wissen wir auch, dass wir alles "haben" können, was wir uns "vorstellen können.

Doch dies ist nicht möglich, wenn wir uns selbst als vom Außen "getrennt" wahrnehmen, denn dann erschaffen wir "außenorientiert". Wir müssen nach Innen gehen, müssen erkennen und annehmen, dass die ganze Welt IN UNS SELBST ist. Und dies schließt die Notwendigkeit ein, dass wir nichts, was uns in unserem Leben begegnet ablehnen dürfen - denn damit trennen wir es von uns und haben nicht mehr die Macht, es zu verändern. Wir müssen unsere "Schattenerfahrungen", die "Schattenaspekte" von uns vielmehr in uns integrieren, sie annehmen, um sie als Folge einer Illusion erkennen und aufheben zu können. Es geht um einen Prozess der Aufhebung der Spaltung, einen Prozess der Vergebung, der uns wieder bewusst miteinander verbindet. Erkennen wir, dass wir Göttliche Brüder und Schwestern und gleichzeitig EINS sind, so hört der Kampf auf, weil jedweder Grund für einen solchen Kampf sich als nichtig herausstellt.

Die 13. Prophezeiung von Celestine

Die 13. Prophezeiung von Celestine würde uns also auf einen Weg nach INNEN führen. Dieser Weg kann aber nicht durch eine physische Handlung vorgegeben werden, weil dieser Weg für jeden von uns einzigartig ist. Dieser Weg kann auch nicht von Außen vorgegeben werden, da es für den Inneren Weg erforderlich ist, dass wir selbst in jedem Moment immer wieder eine bewusste Entscheidung hierzu treffen. Dieser Prozess - ich nenne ihn den "Inneren Aufstiegsprozess" - findet ausschließlich in uns selbst statt. Es ist ein Prozess, der außerhalb des Verstandes liegt, weil wir in diesem Prozess sowohl die Linearität des physischen Bewusstseins als auch die multidimensionale Nicht-Linearität des Gottesbewusstseins miteinander verbinden müssen. Und dieser Prozess bedarf der Erkenntnis, dass auch unsere "ärgsten Feinde und Widersacher" nichts weiter sind, als Aspekte unseres Selbstes, die sich uns in verzerrter und verkleideter "Form" im Außen zeigen. Sie zeigen sich im Außen, weil wir sie aufgrund unserer dualistischen Glaubensvorstellungen aus unserem eigenen Geist dort hin projiziert haben. 

Wir müssen also "durch die äußere, physische Erscheinungsform hindurch sehen", um die letztendliche Wahrheit schauen zu können.

Das Herz der vollkommenen Weisheit Sutra (Herz-Sutra)

Avalokitesvara Bodhisattva, in tiefste Weisheit versenkt, erkannte, dass die fünf Skandhas leer sind und verwandelte damit alles Leid und allen Schmerz.

Sariputra! Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form. Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form. Und so ist es auch mit Empfindung, Wahrnehmung, geistiger Formkraft und Bewusstsein.

Sariputra! Alle Dinge sind in Wahrheit leer. Nichts entsteht und nichts vergeht. Nichts ist unrein, nichts ist rein. Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich. Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewusstsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit, kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein Erreichen. Weil es nichts zu erreichen gibt, leben Bodhisattvas Prajna Paramita und ihr Geist ist unbeschwert und frei von Angst.

Befreit von allen Verwirrungen, allen Träumen und Vorstellungen, verwirklichen sie vollständiges Nirvana.

Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben Prajna Paramita und erreichen damit die höchste Erleuchtung. Erkenne deshalb, dass Prajna Paramita das große Mantra ist, das strahlende Mantra, das unübertroffene Mantra, das höchste Mantra, das alles Leiden stillt. Dies ist die Wahrheit, die Wahrheit ohne Fehl. deshalb sprich das Prajna Paramita Mantra:

Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!

(Rezitationstext aus der Tradition von Prabhasa Dharma Roshi - Link der Buddhistischen Gesellschaft Berlin)

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