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Die Universellen Gesetze

Geistige Gesetze

Geistige GesetzeDie heute bekannten „Universellen Gesetzmäßigkeiten“ (Geistige Gesetze / Geistige Prinzipien /Universelle Prinzipien) gehen weitgehend auf die sogenannten „Hermetischen Schriften“ bzw. „Hermetischen Gesetze“ zurück, welche ihren Namen durch den Verfasser, Hermes Trismegistos erhielten. Sie sollen auf den legendären Smaragdtafeln niedergeschrieben worden sein.

Hermetische Gesetze

In Wikipedia finden wir zur Geschichte der „Hermetischen Gesetze“ folgende Erläuterung:

„Die als „Corpus Hermeticum“ bekannten Dialoge wurden erst in der Renaissance wiederentdeckt. Im Jahr 1462 kam Cosimo de Medici in den Besitz einer griechischen Handschrift, die er von Marsilio Ficino ins Lateinische übersetzen ließ. Hermes Trismegistos galt von der Spätantike bis zur frühen Neuzeit als Verfasser einer Reihe von philosophischen, astrologischen, magischen und alchemistischen Schriften, die aufgrund seiner Gleichsetzung mit Thot als Zeugnisse uralten Wissens geschätzt wurden, das zumindest auf die Zeit des Moses zu datieren sei. Erst um 1614 kam Isaac Casaubon aus textkritischen Erwägungen zu dem Schluss, dass es sich bei diesen Texten um hellenistische Traktate handeln müsse, die kaum vor dem 2. Jahrhundert geschrieben worden sein konnten.

Die bekannteste hermetische Schrift im Mittelalter war der Dialog Asclepius, der zusammen mit den Werken des Apuleius von Madauros überliefert wurde, da man diesen für den Übersetzer der verlorengegangenen griechischen Vorlage hielt. Fragmente aus dem Asclepius sind auch in den koptischen Nag-Hammadi-Codices' enthalten, die 1945 entdeckt wurden.“*

*(Seite „Hermes Trismegistos“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. April 2012, 11:44 UTC.
URL::http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hermes_Trismegistos&oldid=102298454 (Abgerufen: 13. Mai 2012, 13:58 UTC))

In den folgenden Artikeln schauen wir uns an, welchen Gesetzmäßigkeiten diese Schöpfung unterworfen ist. Diese geistigen Prinzipien werden allgemein als die Universellen Gesetze, die Universellen Prinzipien oder auch als die hermetischen Gesetze bezeichnet.

Dies sind die 7 universellen Gesetze:

1. Das Gesetz des Geistes

2. Das Gesetz von Ursache und Wirkung / Das Gesetz des Karma

3. Das Gesetz der Entsprechung / Das Gesetz der Analogien

4. Das Gesetz der Anziehung / Das Gesetz der Resonanz

5. Das Gesetz der Harmonie / Das Gesetz des Ausgleichs

6. Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung / Das Gesetz der Rhythmik

7. Das Gesetz der Polarität

Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um "Gesetze" im Sinne von "Forderungen Gottes", welche einzuhalten sind und bei Nicht-Einhaltung zur Bestrafung führen, sondern diese Gesetzmäßigkeiten sind im Sinne von Rahmenbedingungen zu verstehen. Diese ergeben sich aus den grundlegenden Prinzipien der Schöpfung, also aus sich selbst heraus.

Die Universellen Prinzipien können somit nicht "übertreten" werden, sondern sie erfüllen sich selbst. Wir können nur ihre Wirkung ignorieren und damit der Illusion unterliegen, dass diese Prinzipien für uns selbst nicht gelten. Wir können uns Gedankenkonstruktionen überlegen, wie wir diese Gesetzmäßigkeiten umgehen können, doch die höhere Wirklichkeit wird uns einholen.

Wenn wir uns jedoch der "Universellen Gesetzmäßigkeiten" in dem Sinne bewusst geworden sind, dass wir diese grundlegenden Prinzipien allumfassend verstanden und verinnerlicht haben, werden wir unser Leben auf eine sehr viel bewusstere Weise erschaffen und gestalten. Damit werden wir der Verwirklichung unseres „Wahren Selbstes“ einen großen Schritt näher gekommen sein.
Bildquelle: © Martin Heinz

Das erste Universelle Gesetz: Das Gesetz des Geistes

Die Quelle des LEBENS ist unendlicher Schöpfergeist (Gott). Die Schöpfung ist mental. Geist herrscht über die Materie.

Das Gesetz des Geistes als erstes Universelles Prinzip

Der Ursprung aller Schöpfung ist reiner, schöpferischer Geist. Diese universelle Wahrheit wurde bereits durch die Quantenphysik bewiesen. Diese besagt, dass es auf der Ebene der Quanten keine unabhängige, objektive Realität gibt: Das heißt, es gibt keine äußere Realität der Objekte. Ein stabiler Quantenzustand entsteht erst durch den Beobachter, der die Quanten mit einer bestimmten Erwartungshaltung beobachtet. Dies kann eindrucksvoll im Doppelspalt-Experiment nachgewiesen werden.

Das Gesetz des Geistes - Beweise durch die Quantenphysik

Beim Doppelspaltexperiment lässt man Photonen (Lichtquanten) eine Blende mit zwei schmalen, parallelen Spalten treten. Auf einem Beobachtungsschirm in einer Distanz zur Blende, die sehr viel größer ist als der Abstand a der Spalte, zeigt sich ein sogenanntes Interferenzmuster, welches durch die Beugung des Lichtes an dem Spalt verursacht wird. Dies lässt das Licht als Welle erscheinen. Versucht man nun, die Photonen an den beiden Spalten mittels Detektoren zu registrieren, so bverschwindet das Beugungsmuster, und die Photonen werden am Beobachtungsschirm nur noch innerhalb zweier Streifen registriert. Das heißt, das Licht zeigt nun seinen Teilchencharakter. 

Video des Doppelspalt-Experimentes (Auszug aus dem Film "Opus Dei", YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Ia5IsjVE-EM )

Wenn wir uns Materie auf der atomaren Ebene anschauen, zeigt sich, dass die Atome weitestgehend nur aus leerem Raum, gefüllt mit Energie, bestehen. Sogar die eigentlich Masse-erzeugenden Atomkern-Bestandteile, die Protronen und Neutronen, bestehen wiederum nur aus viel leerem Raum, gefüllt mit Energie und einigen wenigen, sehr viel kleineren subatomaren Bestandteilen (Quarks). Das Spiel könnten wir beliebig fortsetzen: Wir finden immer nur noch mehr leeren Raum, gefüllt mit Energie. Den Materie-Eindruck erhalten wir alleine durch die Wechselwirkung der Energien, nicht jedoch aufgrund "echter" Masse. Masse ist Raum, gefüllt mit dynamischen Energiefluktuationen. Doch was hält diese energetischen Strukturen zusammen, die wir dann als Masse, als Körper oder gar als lebende Wesen (Pflanzen, Tiere, Menschen) wahrnehmen? Und was belebt "tote" Materie? Es kann nur Bewusstsein, schöpferischer Geist sein, der alles zusammenhält. Und es muss ein sehr gerichtetes, absichtsvolles Bewusstsein sein, dass ein ganzes Universum oder gar viele Universen erschafft und belebt. 

Das Gesetz des Geistes - Alle Realitäten entstehen zuerst in unserem KopfEnergie ist nicht auf bestimmte Bereiche begrenzt; sie dehnt sich in alle Richtungen unendlich aus. Wenn wir Bewusstsein und Energie gleichsetzen, was sich aufgrund der Erkenntnisse der Quantenphysik anbietet, müssen wir daraus folgern, dass alles mit allem verbunden ist und gleichzeitig lebt! Und alles beeinflusst alles. Dennoch gibt es eine "höhere Ordnung", ein höheres Gesamt-Bewusstsein, das die Ursache von Allem ist. Der schöpferische Geist ist nichts anderes, als eine bewusste Form von Energie. Somit ist das Gesetz des Geistes ein energetisches Gesetz, das durch die Erkenntnisse der Quantenphysik belegt wird.

Das Gesetz des Geistes beschreibt diese grundsätzliche Essenz des Universums: ALLES ist mit ALLEM verbunden. ALLES ist EINS. Die schöpferische Kraft des Universums ist reiner GEIST, reine IDEE, aus der alle Schöpfung entspringt. Es ist reines Bewusstsein, welches aus dem Feld unendlicher Möglichkeiten, dem Feld des reinen Potenzials erschafft.

Aus Sicht der Quantenphysik existieren alle Schöpfungen, die jemals erdacht worden sind sowie die noch nicht erdacht worden sind, als reine Idee, als Möglichkeit in diesem Feld des Potenzials. Das Gesetz des Geistes ist nichts anderes als eine Beschreibung des Feldes der Quantenwahrscheinlichkeiten, aus denen heraus alle Schöpfungen durch einen Akt der absichtsvollen Fokussierung eines Bewusstseins in die Realität, die ERFAHRUNG des Einzelnen gebracht werden können.
Wir können damit auch sagen, dass dieses Gesamt-Feld des reinen Bewusstseins GOTT ist.

Wir nutzen das Gesetz des Geistes täglich in unserem Leben

Alles, was wir auf der materiellen Ebene verwirklichen wollen und jede einzelne unserer Aktivitäten müssen zuerst als Idee, als "Aktionsplan", als klare, absichtsvolle Vorstellung in unserem Kopf, in unserem Geist entstehen, bevor wir sie in unsere physische Erfahrung bringen können. Wir können kein Ding bearbeiten oder bewegen, ohne vorher zu "wissen", wie wir das tun wollen. Und Wir können uns keinen einzigen Gedanken darüber machen, was wir tun und bewegen wollen, bevor wir nicht überhaupt die Entscheidung dazu getroffen haben. Es kommt also immer zuerst unser Gedanke, unsere schöpferische Idee, bevor irgend etwas von uns körperlich erfahren oder physisch erschaffen werden kann. 

Wir wenden das Gesetz des Geistes oft nur unbewusst an

Der Grund, dass wir uns der umfassenden Bedeutung des Gesetz des Geistes weithin nicht bewusst sind ist, dass wir das Gesetz gar nicht bewusst anwenden: Wir denken nicht bewusst, sondern zumeist per Autopilot auf anerzogene oder antrainierte Weise. Dadurch ist uns gar nicht klar, wie viele Realitäten in unserem Leben auf bestimmte Vorstellungen in unserem Geist zurückgehen. Wenn wir unsere Lebens-Realität bewusst gestalten wollen, müssen wir also lernen, unsere Gedanken und Glaubensvorstellungen bewusst zu steuern.

Aus dem Gesetz des Geistes heraus ergeben sich alle weiteren Prinzipien bzw. Gesetzmäßigkeiten.

Bildquelle: © Martin Heinz

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Das zweite Universelle Gesetz: Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Prinzip von Ursache und Wirkung / Gesetz des Karma)

Jede Ursache hat eine Wirkung. Jede Wirkung hat eine Ursache. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt, also zum Erzeuger zurückkehrt.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung als zweites Universelles Prinzip

Das Gesetz von Ursache und Wirkung - Alles kommt zu uns zurückDas Gesetz von Ursache und Wirkung, das auch als das Prinzip des Karma bekannt ist, ergibt sich direkt und unmittelbar aus dem Prinzip des Geistes: Die erste Ursache einer Schöpfung ist der Gedanke; die Wirkung ist die Schöpfung. Die spezifische Schöpfung ist aber bereits als eine Möglichkeit im unendlichen Feld aller Möglichkeiten angelegt. Und dieses Feld aller Möglichkeiten ist identisch gleich dem schöpferischen Bewusstsein. Dies gilt nicht nur für den allumfassenden Schöpfer, Gott, sondern auch "im Kleinen" für jeden Teil des Schöpfers und der Schöpfung (das sind z. B. wir als Menschen). Schöpfer und Schöpfung sind EINS, da keine Schöpfung entstehen kann, ohne dass zuvor bereits eine Vorstellung, eine Idee dieser Schöpfung im Geist des Schöpfers vorhanden war. Was wir uns nicht vorstellen können, können wir auch nicht erschaffen und realisieren. Was wir nicht glauben, nehmen wir im wahrsten Sinne des Wortes nicht wahr. Was vor unseren Augen als Realität erscheint, muss also seinen Ursprung, seine Ursache in irgendeiner Weise in uns selbst haben. Die Ursache (schöpferischer Impuls) geht der Wirkung (Schöpfung) voraus; die Schöpfung als Wirkung erfordert eine Ursache (schöpferischer Gedanke). Das eine istnicht ohne das andere möglich und beides bedingt sich wechselseitig. 

Belohnung und Bestrafung durch das Gesetz von Ursache und Wirkung?

Das Karma-Gesetz (Gesetz von Ursache und Wirkung) hat nichts mit der Idee von Schuld und Bestrafung zu tun, sondern es ist in Wahrheit vollkommen neutral zu verstehen. Dies können wir erkennen, wenn uns bewusst wird, dass es keine höhere Instanz gibt, die nach einem bestimmten Schema bewertet (!), ob wir etwas "gut" oder "schlecht" gemacht haben und daraus eine Belohnung oder Bestrafung verdienen. Vielmehr geht es darum zu erkennen, dass die Qualität jedes unserer Gedanken, Worte und Taten als Ursache eine bestimmte Wirkung erzeugen, und dass diese Wirkungen wieder zu uns zurückkehren (alles ist mit allem verbunden; es gibt keine Trennung).

Schöpfer und Schöpfung sind EINS; d.h. das Gesetz von Ursache und Wirkung weist uns darauf hin, dass wir nur das in unserer Realität erfahren können, was wir als schöpferische Wesen ausgesendet und somit erschaffen haben. Dies betrifft alle (!) Aspekte der Schöpfungen, die wir erzeugt haben, nicht nur die, die uns bewusst sind. Wir erzeugen mit unseren Gedanken, Worten und Taten also zumeist viel mehr Wirkungen, als uns klar ist. Und die uns nicht bewussten Aus-Wirkungen unserer Taten sind es, die wir dann oft als Schicksal oder Bestrafung erleben, weil wir nicht erkennen, dass wir sie selbst verursacht haben.

In unserer (noch) begrenzten Erfahrung nehmen wir zunächst allerdings nur einen kleinen Teil der Aspekte unserer Schöpfung wahr, die wir selbst in Gang gesetzt haben. Das Gesetz von Ursache und Wirkung erinnert uns daran, dass übrigen Aspekte unserer Schöpfung, das heißt sämtliche Konsequenzen, die sich aus dieser Schöpfung ergeben, ebenfalls zu uns zurück gelangen, da wir sie ja selbst haben Realität werden lassen.

Da wir uns im physischen durch die Illusion von Raum und Zeit von unseren Schöpfungen weitgehend getrennt erleben, wundern wir uns so, wenn zu irgend welchen späteren Zeitpunkten, auch in späteren Inkarnationen noch Aspekte der von uns geschaffenen Schöpfungen begegnen, deren Ursachen wir bereits längst vergessen haben. Wir können der Konsequenz unserer Schöpfungen jedoch nicht entfliehen. Wir können sie jedoch über unsere aktive Bewusstseinsarbeit integrieren – und so die Ausagierung der Erfahrung begrenzen. Dies kann dann als Akt der Gnade und Vergebung erfahren werden.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung zeigt uns einen Spiegel und weist uns auf die Auswirkungen unserer Schöpfung hin

Wenn wir unser Leben betrachten, erkennen wir in allen äußeren Umständen und den damit verbundenen inneren Empfindungen und Erfahrungen einen Spiegel (!) all der Ursachen, die wir - bewusst und unbewusst (!) - über unsere Gedanken, Glaubensvorstellungen, Worte und Taten in die Welt ausgesendet haben. Ein Blick nach Außen zeigt uns also die Auswirkungen unserer Schöpfungen und damit unser Karma. Dabei sollten wir uns immer dessen bewusst sein, dass zwischen Ursache und Wirkung eine mehr oder weniger große Zeitspanne liegen kann. Das heißt: Ein im Außen manifestierter Umstand kann schon vor mehreren Jahren durch uns verursacht worden sein, nur dass wir diese lange zurückliegende Tat bereits vergessen haben. 

Auf der anderen Seite kann uns die Kenntnis des Zeitfaktors dabei helfen, äußere Umstände in der richtigen Weise zu beurteilen. Anstatt zu glauben, wir hätten in der Gegenwart und näheren Vergangenheit etwas "falsch" gemacht, kann es durchaus sein, dass wir aus diesem vergangenen Fehler bereits Lehren gezogen haben aber immer noch die Nachwirkungen spüren. In diesem Fall müssen wir darüber nachdenken, ob wir noch etwas gutzumachen oder auszugleichen haben. Natürlich ist es auch möglich, dass uns die Ursachen der aktuellen Umstände (z.B. immer noch vorhandenes, umbewusstes, destruktives Denken) nur nicht bewusst sind. 

Das Karma-Gesetz macht nicht die Opfer schuldig und die Täter unschuldig

Es wäre ein großer Fehler, aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu schließen, dass jedes Opfer sein Schicksal durch früheres Karma selbst verursacht hat und damit selbst "daran schuld" ist. Ebenso falsch wäre die Schlussfolgerung, dass der Täter ja dem Opfer nur zu seinem "gerechten Karmaausgleich" verholfen hätte und damit "unschuldig" ist. Jede Tat, jeder Verstoß gegen den freien Willen irgend eines Wesens und jede achtlose und lieblose Handlung setzt eine neue Karma-Kette in Bewegung. Rache und Vergeltung des Opfers ist zwar nachvollziehbar und führt für den Täter zu einem Karmaausgleich, doch auf der anderen Seite wird damit ein neuer Karmakreislauf erzeugt. Es kann sein, dass Opfer im nächsten Leben aus Wut, Hass oder Rachegedanken heraus zu Tätern werden und damit selbst negatives Karma erzeugen, welches zu einer endlosen Folge von Tärer- und Opferrollen führt. 

Vergebung unterbricht Karma-Kreisläufe

Der bessere Weg ist es, auf der geistigen Ebene zu vergeben. Vergebung ist weder, jedwede Tat gutzuhalten oder tatenlos zu tolerieren, sondern es heißt, zwischen Tat und Täter zu unterscheiden. Die Tat können wir als "negativ" oder "schlecht" im Sinne des Verstoßes gegen grundlegende göttliche Gesetze erkennen und dennoch im Täter eine Seele sehen, die in ihrem Kern göttlich und vollkommen ist. Wir können dann aus einer höheren Perspektive heraus vielleicht die Beweggründe des Täters im Kontext seines eigenen Schicksals oder Karma-Kreislaufes sehen und erkennen, dass dieser in seinem physischen Bewusstsein einfach aus Verzweiflung oder Schmerz nicht in der Lage war, anders / bewusster zu handeln. Vergebung heißt, den Karma-Kreislauf zu unterbrechen und die eigene Verletzung nicht weiter aufrechtzuerhalten, damit der Täter nicht weiter in seiner Schuld gefangen gehalten wird und umgekehrt die Verletzungen heilen können. Halten wir den Täter in seiner Schuld gefangen, bleiben wir selbst in der Verletzung hängen: Wir können nicht heil werden. Sind wir selbst zum Täter geworden, so können wir um Vergebung bitten und alles tun, um jedwede negative Folgen auszugleichen und die Schäden wieder in Ordnung zu bringen.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung hilft uns, vom unbewussten zum bewussten Gestalter unseres Lebens zu werden

Wenn wir das Gesetz von Ursache und Wirkung weise nutzen, erkennen wir unsere verletzenden und begrenzenden Glaubens- und Gedankenmuster ebenso wie jede unachtsame und lieblose Handlung. Wir können so Schritt für Schritt unser Leben verbessern, bis wir rundum erfüllt und glücklich sind.

Bildquellen: © www.fotolia.com: #2596290 "impuls3", Phoenixpix

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Das dritte Universelle Gesetz: Das Gesetz der Entsprechung / Das Gesetz der Analogien

Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen – so außen, wie außen – so innen. Wie im Großen – so im Kleinen.

Das Gesetz der Entsprechung (das Gesetz der Analogien) als drittes Universelles Prinzip

Wie wir anhand des ersten universellen Gesetzes (das Gesetz des Geistes) sowie anhand der Quantenphysik erkannt haben, muss der Schöpfer in seinem Inneren erst einen schöpferischen Gedanken, eine Vorstellung der Schöpfung entwickeln, bevor eine Schöpfung in ihre Existenz gebracht werden kann. Das heißt, dass die Schöpfung zuerst als Schöpfungs-Idee im Geist des Schöpfers entsteht. Auch der schöpferische Gedanke wird nicht aus dem Nichts erschaffen. Er wird tatsächlich nur aus dem Feld aller Möglichkeiten durch eine Fokussierung der Aufmerksamkeit auf einen spezifischen Ausschnitt dieser Möglichkeiten hervorgeholt. Das Wort "existieren" leitet sich aus dem lateinischen Wort „existere“ ab, welches soviel bedeutet wie "hervorstehen". In dieser Wortbedeutung kommt der tatsächliche Schöpfungsprozess zum Ausdruck: Es wird etwas, das bereits da ist so hervor geholt, dass es deutlich erscheint, zu Tage tritt, beobachtet und erfahren werden kann.

Bewusstsein ist gleich Energie. Wir können uns also sowohl den Schöpfer als auch das Schöpferbewusstsein (beides ist EINS) als reine Energie vorstellen, als eine Superposition aller möglichen Energieschwingungen. Im Augenblick der Fokussierung auf einen bestimmten Ausschnitt des Feldes aller Möglichkeiten wird ein ganz bestimmtes Schwingungsmuster aus der Summe aller Schwingungsmuster herausgefiltert und in das Bewusstsein geholt. Damit ist die Schöpfung existent – alleine durch den Prozess der konzentrierten Aufmerksamkeit. Die Schöpfungs-Idee, die konzentrierte Aufmerksamkeit auf eine spezifische Schöpfungs-Möglichkeit findet quasi im Inneren des Schöpfers statt, und sie bringt die Schöpfung zum Vorschein, die dann durch die Beobachtung und damit durch die Erfahrung nach Außen projiziert wird. Der Schöpfer kann nun mit seiner Schöpfung in eine Beziehung treten.

Dieser Prozess bedeutet nichts anderes, als dass alles, was wir in unserem Außen finden eine Entsprechung in unserem Inneren haben muss – und umgekehrt. Und genau das ist es, was das Gesetz der Entsprechung bzw. das Gesetz der Analogien besagt.

Und was für uns als individuelle Menschen, als individuelle Schöpfer-Entitäten gilt, muss zwangsläufig auch eine Entsprechung im Großen Ganzen, im allumfassenden Schöpfer-Bewusstsein Gottes haben.

Das Gesetz der Entsprechung zeigt sich in seiner fraktalen Struktur im gesamten Universum

Das Gesetz der Entsprechung oder auch Gesetz der Analogien weist uns auf die fraktalen Entsprechungen hin, die wir überall in der gesamten Schöpfung als Analogien finden. Es erinnert uns daran, das Schöpfer und Schöpfung letztendlich EINS sind und sich daher immer entsprechen müsseen.

Betrachte einmal die Ähnlichkeit zwischen der StruDas Gesetz der Analogien am Beispiel von Atomkern und Sonnensystemktur eines Atomkerns und z.B. der Struktur eines Sonnensystems als eindrucksvolles Beispiel für das Gesetz der Entsprechung: Es zeigt, dass das Universum eine Struktur hat, die Ähnlichkeiten und Entsprechungen zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos erzeugt. 

Ein weiteres schönes Beispiel ist das der Fraktale. Fraktale sind mathematische Strukturen, in denen sich die zugrunde liegenden Muster auf der nächsten Ebene immer wieder wiederholen.Das Gesetz der Entsprechung am Beispiel fraktaler Strukturen

Im Bild siehst Du ein mathematisch erzeugtes Fraktal neben einer natürlichen fraktalen Struktur: Einem Romanesco-Broccoli.

An diesen Beispielen von Analogien kannst Du erkennen, dass sich das Gesetz der Entsprechung in der gesamten universellen Schöpfung wiederfindet.

Das Gesetz der Entsprechung und seine praktischen Anwendungen in der spirituellen Arbeit

Das Gesetz der Entsprechung ist beispielsweise Grundlage der Arbeit beim Kartenlegen. Beim Kartenlegen wird ein scheinbar zufälliges Muster erzeugt, welches Ähnlichkeiten (Synchronizitäten) zu tatsächlichen Realitäten ergibt. An diesen Mustern kann der mediale Lebensberater ablesen, welche Lebenssituation sich beim Fragenden andeutet, sofern dieser seinen gegenwärtigen Weg beibehält. Der freie Wille des Fragenden gibt diesem die Möglichkeit, eine neue Wahl zu treffen und damit einen anderen Weg einzuschlagen.

Das Gesetz der Analogien findet seine praktische Anwendungsmöglichkeit auch in der Astrologie: Das Radix, das Geburtshoroskop des Klienten, zeigt ein synchrones Muster, welches dem Astrologen wertvolle Hinweise auf den Lebensplan, die Potenziale und Lernaufgaben des Klienten gibt.

Bildquellen: © www.fotolia.com: #11414544 „Electron Orbits“ (Metin Tolun“; #27977444 „Solar System – Full compatible gradients“ (daulon), #11291457 „Fractal“ (Czintos Ödön), #13391810 „Romanexco“ (Sunny Images)

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Das vierte Universelle Gesetz: Das Gesetz der Anziehung / Das Gesetz der Resonanz

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab.

Das Gesetz der Anziehung (das Gesetz der Resonanz) als viertes Universelles Prinzip

Die ersten drei universellen Prinzipien geben uns ein tieferes Verständnis für die Art und Weise, in der unsere Gedanken und Glaubensvorstellungen Realitäten erschafffen und dann in Form einer Erfahrung auf uns zurück wirken. Es gibt jedoch noch einen weiteren Aspekt, der unser Verständnis des Schöpfungsprozesses und der im Universellen Bewusstseinsfeld eingebetteten Realitäten vertieft. Dieser Aspekt betrifft die Resonanzwirkung von Realitäten und wird im 4. Universellen Prinzip beschrieben, dem "Gesetz der Anziehung", auch genannt: "Das Gesetz der Resonanz".

"Der Glaube versetzt Berge" ... so heißt es schon in der Bibel. Und tatsächlich ist es so, dass unsere Glaubensvorstellungen, unsere Paradigmen unser Leben derart beeinflussen, dass wir oft regelrecht zu den Marionetten unserer Glaubensvorstellungen geworden sind. Dies ist, worauf uns das Gesetz der Resonanz bzw. das Gesetz der Anziehung hinweist.

Wesentlich hierbei ist es, dass es nicht nur die Vorstellungen unseres rationalen Verstandes sind, die hier zum Tragen kommen, sondern eben auch die unbewussten Vorstellungen, die - ohne dass wir uns der ursächlichen Mechanismen bewusst sind - unser Verhalten über unsere Emotionen steuern. Dabei spielen die emotionalen und auch körperlichen Empfindungen eine ganz entscheidende Rolle, denn sie sind unmittelbarer Ausdruck der Energie, die wir über unseren Geist mit einer bestimmten Idee oder Glaubensvorstellung in Bewegung setzen!

Das Gesetz der Anziehung wirkt insbesondere über die Energie, die energetischen Schwingungen unserer Emotionen. Daher wird es auch das Gesetz der Resonanz genannt. 

Das Resetz der Resonanz - Das Gesetz der AnziehungWenn wir uns mit dem Resonanzprinzip beschäftigen wollen, müssen wir uns insbesondere mit der Kraft der Emotionen auseinandersetzen, denn diese lassen uns unmittelbar die Wirkung von unterschiedlichen Schwingungsqualitäten erfahren. So fühlen wir uns gut oder schlecht, spüren "good vibrations" (gute Schwingungen) oder "bad vibrations" (schlechte Schwingungen). Wie diese Metaphern es so schön zum Ausdruk bringen, haben wir es also bei dieser Energieform mit Schwingungen zu tun, die von unserem physischen Körper in ein Gefühl und somit in eine ganz bestimmte innere Erfahrung übersetzt werden. Werden die Gefühle extrem intensiv, so können wir im Beispiel von positiven Gefühlen förmlich süchtig danach werden und tun dann alles dafür, Umstände zu erschaffen, die diese Gefühle wieder und wieder erzeugen. Im Beispiel von negativen Gefühlen (Angst, seelischer Schmerz) ergreifen wir die Flucht oder gehen in eine innere Abwehr. Im Extremfall können wir auch "süchtig nach Schmerz" werden und somit vollkommen in unserem Leben "abstürzen". Daraus wird schnell klar, dass die häufige Beschäftigung mit negativen Nachrichten, Horrorfilmen und gewaltverherrlichenden Romanen und Spielen uns empfänglich für diese Form der Erschaffung von Negativität macht.

Das Gesetz der Resonanz spiegelt unsere Emotionen in äußeren Wirklichkeiten und umgekehrt

Emotion ist die Kraft, die anzieht. Das Wort "Emotion", leitet sich aus dem lateinischen Wort "emovere" ab und bedeutet soviel wie "herausbewegen", "emporwühlen". Emotionen sind die Energieform, durch die wir unsere Schöpfungen intensiv erfahren. Sie entstehen mit Hilfe des Werkzeuges unserer energetischen und physischen Körper. Dabei entscheiden unsere persönlichen Beurteilungen der gegenwärtigen und vergangenen Lebensumstände sowie der möglichen Zukunft darüber, welche Emotionen wir spüren wollen und damit, wie wir unsere innere Lebens-Schöpfung wahrnehmen.

Haben wir in unserem Verstand ein Urteil gefällt, so geben wir unserem Körper den Befehl, dazu passend ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen, um uns so eine intensive Erfahrung unserer inneren Schöpfung zu ermöglichen. Nicht unser Körper ist es, der uns zwingt, auf angenehme oder unangenehme Weise zu fühlen, sondern unser schöpferischer Geist ist es, der unserem Körper den Befehl gibt, uns eine entsprechende Emotion zu liefern. Und diese energetischen Schwingungen der Emotionen sind es, die uns über die Resonanz immer wieder zu dazu "passenden" Menschen und äußeren Umständen führen. 

Wenn wir über das Gesetz der Anziehung bestimmte Umstände in unser Leben bringen wollen, reicht es also nicht, pausenlos entsprechende Affirmationen in unserem Geist herunterzubeten, wenn unsere aufgrund bewusster und unbewusster Glaubensvorstellungen erzeugten Emotionen das gegenteil zum Ausdruck bringen. Daher ist es so wichtig, zuerst unsere Sorgen, Befürchtungen und Ängste aufzulösen, bevor wir versuchen, mit dem Gesetz der Anziehung zu arbeiten, denn "Angst zieht entsprechende Ereignisse an". Dies gilt auch für Gefühle wie Hass, Wut, Aggressivität, Opferhaltung, mangelnden Selbstwert u.s.w.

Das Gesetz der Anziehung als Gesetz der Bestätigung

Emotionen, die wir bewusst oder auch unbewusst (!) durch die Summe unserer Glaubensvorstellungen, Befürchtungen und Ängste erzeugen, ziehen genau die Menschen und Umstände in unser Leben, an die wir (weitgehend unbewusst) tatsächlich glauben. Daher wird das Gesetz der Anziehung auch Gesetz der Bestätigung genannt, denn es gibt uns genau das zurück, an das wir glauben. Wer hat sich nicht schon einmal dabei erwischt, dass er beim Eintreffen eines unerwünschten Ereignisses sagte: Na das war mir doch von Anfang an klar, dass das jetzt passieren musste?

Das Gesetz der Anziehung ist als "Gesetz der Bestätigung" auch beispielsweise dafür verantwortlich, ob wir im materiellen Fluss sind (genug Geld haben), oder unter finanziellem Mangel leiden. Erkennen wir unseren eigenen Wert nicht an, sondern suchen wir diesen immer nur in der Bestätigung durch andere, so sind wir auch davon abhängig, welcher Wert uns durch die Anderen in finanzieller Form gegeben wird. Und dieser Wert ist nach dem Gesetz der Bestätigung immer der geringe Wert, den wir uns in unserem Unterbewusstsein selbst geben, von dem wir aber hoffen, dass er von außen als höher angesehen wird. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt zusammen mit dem Gesetz der Bestätigung dafür, dass wir das als (Geld-) Wert erhalten, was unserem eigenen Glauben über unserem Wert entspricht.

Das Wiedererkennen unserer verdrängten Muster aber auch das Erkennen unserer Lern- und Lebensaufgaben geschieht durch das Gesetz der Resonanz, das sich auch aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung ableiten lässt.

Wir können das Gesetz der Anziehung nutzen, um Wunsch-Ereignisse in unser Leben zu bringen. Dies wird jedoch nur dann funktionieren, wenn es keine uns unbewussten Muster oder Glaubensvorstellungen mehr gibt, welche dem angestrebten Wunsch widersprechen. Versuchen wir nun, einen bestimmten Wunsch zu manifestieren, und sind noch unbewusste Muster in uns vorhanden, welche das Gegenteil besagen, so werden wir genau dieses Gegenteil anziehen (Gesetz der Wiederkehr des Verdrängten), anstatt zu erhalten, was wir eigentlich anziehen wollten. Daher ist es essenziell, zunächst alle inneren Sabotageprogramme und alle begrenzenden Vorstellungen zu transformieren, bevor wir versuchen, etwas Bestimmtes zu manifestieren.

Aus dem Gesetz der Anziehung ergibt sich auch das Gesetz der Wiederkehr des Verdrängten

Gelangen wir in die Nähe eines Ereignisses, eines Menschen, einer Situation, die eine ähnliche Schwingungssignatur wie unsere eigenen Muster aufweisen, so werden wir selbst in Resonanz versetzt. Wir gehen auf dieses Muster ein und müssen uns dann zwangsweise damit auseinandersetzen. Dies geschieht so oft, bis wir das Muster gänzlich aufgelöst haben.

Auch wenn wir versuchen, dieser Schwingungssignatur aus dem Weg zu gehen, wird sie uns immer wieder begegnen, wird sie immer wieder die Emotionen, die Anziehungskraft auf uns ausüben, die uns dazu drängen, uns damit auseinanderzusetzen und sie zu heilen.

Sobald wir ein Thema vollständig bearbeitet haben, ist die Schwingungssignatur in uns ausgeglichen, quasi ausgelöscht. Wir geraten also fortan auch dann, wenn wir Menschen oder Situationen mit einer entsprechenden Schwingungssignatur begegnen nicht mehr in Resonanz – Wir bemerken sie gar nicht mehr, weil es uns in unserem Innern nicht mehr berührt, keine Emotionen mehr in uns auslöst.

Das Gesetz der Anziehung als Gesetz der positiven und negativen Verstärkung

Ein vom Gesetz der Anziehung ableitbares Gesetz ist das Gesetz der positiven und negativen Verstärkung. Es besagt, dass die erlebte Bestätigung einer Situation unseren Glauben an den zugrunde liegenden Zusammenhang und somit die Wiederholungswahrscheinlichkeit dieser Situation verstärkt, ebenso wie eine negative Grundeinstellung (Angst) die Gefahr des Auftretens dieser befürchteten Situation verstärkt. Das heißt: Wir entscheiden über unsere Glaubensvorstellungen, ob wir uns in einen positiven oder in einen negativen Regelkreis bzw. Schöpfungskreislauf begeben. 

Denken wir sehr oft "negativ", "destruktiv" oder "fatalistisch", so werden wir immer mehr Ereignisse anziehen, die unseren Glauben an eine negative, destruktive oder fatale Welt bestärken.

Denken wir stattdessen überwiegend "positiv", "hoffnungsvoll" und "vertrauensvoll" und haben wir einen Sinn für die vielen schönen kleinen Dinge des Lebens, so werden wir Ereignisse anziehen, die uns immer mehr Vertrauen in das Leben geben und uns eine positive, hoffnungsvolle und schöne Welt widerspiegeln.

Bildquelle: © Martin Heinz

 

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Das fünfte Universelle Gesetz: Das Gesetz der Harmonie / Das Gesetz des Ausgleichs

Der Fluss allen Lebens heißt Harmonie. Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an.

Das Gesetz der Harmonie (Gesetz des Ausgleichs) als fünftes Universelles Prinzip

Das gesetz der Harmonie - Das Gesetz des AusgleichsHarmonie (LIEBE) ist der Ur-Zustand des Universums, die Ganzheit, Vollständigkeit und Vollkommenheit des Göttlichen Ausdrucks, die Essenz Gottes. Das Gesetz der Harmonie wirkt als „Höchste Wahrheit“ von der Quellebene aus und führt langfristig alles zum vollkommenen, harmonischen Ur-Zustand zurück.

Innerhalb unserer polaren Wirklichkeit ist das Gesetz der Harmonie nichts anderes als die dynamische Auswirkung der zwischen zwei jeweilig entgegengesetzen Pole wirkenden Kräfte, welche einerseits Bewegung und Zeit erzeugen, andererseits Polpaare immer wieder zusammenbringen und damit zu einem Ausgleich führen. Dies ist der Grund, warum das Gesetz der Harmonie auch als das Gesetz des Ausgleichs bezeichnet wird.

Das Gesetz der Harmonie erzeugt als Gesetz des Ausgleichs dynamische Kräfte zwischen zusammengehörenden Polparen und führt so zur Balance in der Schöpfung

Das Spannungsfeld zwischen jeweils beiden Polen ist gleichzeitig die Energie, die aufgebracht werden musste, um diese aus ihrer Einheit auseinanderzubringen, und die Energie, welche die jeweiligen Polpaare wieder zusammen zieht, um sie zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen.

Das Gesetz der Harmonie taucht daher in physikalischen Grundgesetzmäßigkeiten täglich in unserem Leben auf:

  • Bringt man ein positiv und ein negativ geladenes Teilchen zusammen, so gleichen sich ihre Ladungen aus. Bis sich diese Ladungen ausgeglichen haben, ziehen sich diese Teilchen quasi magnetisch an, denn sie streben nach Ausgleich.
  • Bringt man einen Magneten mit seinem Nordpol in die Nähe eines Magneten mit dessen Südpol, so ziehen sich beide Magneten an, bis sich ihre Kräfte ausgleichen können.
  • Bringt man einen heißen Gegenstand in Kontakt mit einem kalten Gegenstand, so gleichen sich ihre Temperaturen an, bis beide auf einem gleichen Temperaturniveau sind. Die Wärmeenergie strömt zwischen beiden Gegenständen und gleicht sich aus. Diesen Effekt kennst Du sicherlich selbst, wenn Du einmal einen Teelöffel in eine heiße Tasse Tee gestellt hast und Dir dann wenige Minuten später beim Umrühren an dem Löffel die Finger verbrannt hast.
  • Ein Elektromotor bewegt sich aufgrund der dynamischen polaren Anziehungskräfte zwischen Nord- und Südpol der darin enthaltenen Elektromagneten. Wir nutzen hier die dynamischen Kräfte aus dem Gesetz der Harmonie, um Arbeit zu verrichten.

Das Gesetz der Harmonie stiftet uns zu einer stetigen Weiterentwicklung unseres Bewusstseins an

Unsere Seele muss diesem Gesetz des Ausgleichs folgen, damit wir wieder unseren vollkommen harmonischen Ur-Zustand  erreichen. Dies ist wie ein innerer, unbewusster Zwang, eine Kraft, die uns selbst dazu anregt, uns zu einem vollständigen und ganzheitlich heilen Wesen weiterzuentwickeln.

In der Praxis des physischen Lebens heißt das, dass wir eine ganze Reihe aktiver, gelebter und passiver, nicht verwirklichter Potentiale mit auf die Erde bringen und danach streben, alle Potentiale in einen vollkommen entwickelten ausgeglichenen Zustand zu überführen. Dies beinhaltet beispielsweise auch den Ausgleich männlicher und weiblicher Qualitäten in uns selbst sowie in unserer Gesellschaft

Der von Gesetz der Harmonie geforderte Ausgleich, die Harmonisierung, ist u.a. auch die Lernaufgabe in einer Beziehung. Der Partner bzw. die Partnerin zeigt uns im Spiegel, was wir noch lernen, heilen, vervollständigen müssen. Ebenso bekommen wir im Spiegel unsere ganzen negativen Glaubensvorstellungen präsentiert, so lange, bis wir sie transformiert haben. Wir haben nun die Möglichkeit, an uns selbst zu arbeiten, oder davonzulaufen. Laufen wir davon – und der nächsten Beziehung in die Arme, beginnt das gleiche Spiel von vorne. Wir wiederholen dann unsere Beziehungserfahrung so lange, bis wir uns selbst geändert, geheilt, vervollkommnet haben.

Die übrigen Gesetze, also das Gesetz von Ursache und Wirkung und das Gesetz der Resonanz führen uns immer in die Situationen, die uns dazu nötigen, unsere Potentiale ganz zu entfalten und in Balance miteinander zu bringen.

Bildquelle: © www.fotolia.com, #4216558 "Lotus 2", danielschoenen

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Das sechste Universelle Gesetz: Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung

Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Alles ist Schwingung.

Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung als sechstes Universelles Prinzip

Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung weist auf den kosmischen Rhythmus von Werden und Vergehen hin: Alles bewegt sich in Zyklen. Die Schöpfung entsteht im Urknall, das Universum expandiert, materialisiert sich, erfährt sich selbst und fällt schließlich wieder in sich zusammen, um in einem neuen Schöpfungszyklus neu zu entstehen.

In jedem Teil der Schöpfung finden wir den ewigen Kreislauf von Erdenken – Erschaffen - Erfahren und Integration, der wieder in einen neuen, größeren Kreislauf des Erdenkens, Erschaffens und Erfahrens mündet. Nach jedem Schöpfungszyklus hat sich der Schöpfer ausgedehnt, sein Wissen und seine Erfahrung von sich selbst erweitert. Die Evolution Gottes ist voran geschritten. Während der Integrationsphase kehrt alle Schöpfung in den EINS-Punkt zurück, um für die Geburt einer neuen Schöpfung, eines neuen Universums Platz zu machen.  Zyklen, Kreisläufe und Spiralen finden sich im gesamten Universum wieder, von der Bewegung der Galaxien um ihre Zentren über die Bahnen der Planeten, welche ihre Sonne umkreisen u.v.m.

Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung in unserem Leben

Die Jahreszeiten als Symbol für das Gesetz von Rhythmus und SchwingungAuch in unserem täglichen Leben können wir das Gesetz von Rhythmus und Schwingung beobachten: In Gezeiten von Ebbe und Flut, in der Folge der Jahreszeiten von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, im Tag-/Nacht-Rhythmus, im Zyklus der Frau, im Wechsel von Ein- und Ausatmen oder auch im Rhythmus von Geburt, Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Greisenalter und Tod, der über die Wiedergeburt (Reinkarnation) zu einem neuen irdischen Zyklus der Seele führt.

Doch diese Rhythmen finden sich nicht nur in den Prozessen der Schöpfung und der Natur, sondern auch in den menschengemachten Schöpfungen, z.B. in der Wirtschaft als Auf`s und Ab`s, als Phasen der Expansion, der Konsolidierung und der Stagnation, die wir entweder für eine Neuausrichtung nutzen können, oder gegen die wir - meist vergeblich - kämpfen können. 

Auch in unserem eigenen Leben folgt auf einen Aufschwung, in der wir die Früchte unserer Arbeit ernten und genießen können, immer eine ruhige Phase der Regeneration, der inneren Kraftschöpfung und Neuausrichtung, die sich dann in einer weiteren Phase des Aufschwungs im Außen manifestiert. Die Seele kehrt in vielen Inkarnationen auf die Erde zurück und durchläuft den Rhythmus von Geburt – Leben – Tod – Regeneration – Geburt. Dabei entwickelt sie ihre Erfahrung von sich selbst in spiralförmigen Bahnen weiter, kehrt immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, aber auf einer jeweils höheren Bewusstseinsebene.

Wie wir aus dem Gesetz von Rhythmus und Schwingung den richtigen Nutzen ziehen

Das Wissen um das Gesetz von Rhythmus und Schwingung - auch Gesetz der Zyklen genannt -  hilft uns, mit Phasen, in denen scheinbar nichts funktioniert anders umzugehen und diese zur Regeneration und Neu-Schöpfung zu nutzen. 

Weigern wir uns, im Einklang mit den Rhythmen und Zyklen des Lebens zu leben, geraten wir in einen Zustand der Stagnation und Blockierung. 

Sind wir ständig in Anspannung, ständig aktiv, und versuchen wir, ohne Pause durch unser Tun etwas in Gang zu bringen, was gerade nicht zu funktionieren scheint, so wird irgendwann unsere Energie blockiert sein und in unserem Körper in einen Stau geraten. Es braucht dann die Ent-Spannung, die Regeneration, das natürliche „Fließen-lassen“, damit sich die Dinge auf ihre eigene, natürliche Weise in Bewegung setzen können.

Umgekehrt geraten wir in eine Stagnation, wenn wir aus dem Zustand der Entspannung nicht mehr herauswollen und träge und unbeweglich bleiben. Wir sind dann regelrecht "tot", weil wir nicht mehr aktiv leben. Wir brauchen also immer die natürliche Balance von beiden Zuständen, Aktivität (Tun) und Regeneration (Loslassen).

Das Gesetz der Rhythmen war allen indigenen Völkern bekannt

Die Maya wie auch andere indigene Völker waren sich bereits vor tausenden von Jahren des Prinzips der Zyklen bewusst und haben diese in ihr ganzes Leben integriert. In der Maya-Kosmologie finden wir beispielsweise anstatt einer einfachen Zählung von Tagen und Nächten ein komplexes System von Energie-Qualitäten, welche sich in fraktalen Mustern wiederholen und in Spiralen zu immer höheren Bewusstseinsstufen fortentwickeln. Doch egal, welches indigene Volk wir betrachten: Alle haben ihr Leben nach den Rhythmen der natur ausgerichtet, anstatt zu versuchen, die Natur ihrem eigenen Willen unterzuordnen. Wir täten heute gut daran, uns an diese Weisheit zu erinnern und die Unterdrückung und Zerstörung der Natur aufzugeben.

Bildquelle: © www.fotolia.com #54788249 "Jahreszeiten", M. Schuppich

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Das siebte Universelle Gesetz: Das Gesetz der Polarität

Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Die Gegensätze sind EINS. Gleich und Ungleich sind EINS. Die Wahrheit Gottes ist zugleich männlich und weiblich und zugleich EINS.

Das Gesetz der Polarität als siebtes Universelles Prinzip

Die Aufteilung aller Aspekte der Schöpfung in Zweiheiten (Polaritäten) ist die essenzielle Eigenschaft und Grundlage der Schöpfungsebenen innerhalb der Dualität. Ohne diese Aufspaltung in entgegengesetze polare Paare wäre die Erfahrung der Schöpfung nicht möglich. Nur die Polarität ermöglicht eine dynamische Bewegung und Veränderung in Zusammenhang mit der Zeit.

Das Gesetz der Polarität besagt, dass innerhalb der Dualität immer Zweiheiten existieren. Beide bedingen sich gegenseitig, damit sie jeweils im Gegensatz zu ihrem gegenteiligen Pol erfahren werden können:

  • "Warm" kann nur im Kontext von "kalt" erfahren werden, und umgekehrt.
  • "Groß" kann nur im Kontext von "klein" erfahren werden.
  • Die Geschlechtlichkeit zeigt sich uns in den Polen von "männlich" und "weiblich" und gibt uns gleichzeitig die Möglichkeit, in der Verbindung und Verschmelzung mit dem jeweils anderen Pol die EINHEIT körperlich und seelisch zu erfahren.

Alle diese Polaritäten bedingen das In-Bezug-Setzen von einer Seite zu einer anderen, damit sie erfahrungsgemäß kennen gelernt werden können. Dies ist es, worauf uns das Gesetz der Polarität aifmerksam machen möchte.

Das TAO als Symbol für das Gesetz der Polarität

Das TAO zeigt in der linken hellen Hälfte das Yang, den Pol des Männlichen. Die rechte, dunkle Hälfte symbolisiert das Yin, den Pol des Weiblichen. Männlich und Weiblich bilden zusammen eine vollkommene Ganzheit, das Tao. Durch die Erschaffung der Dualität wurden beide Pole voneinander getrennt. Diese Trennung der geschlechtlichen Polarität steht stellvertretend für alle Zweiheiten: hell/dunkel, gut/böse, groß/klein, warm/kalt, hoch/tief, hier/dort...

Das Tao als Symbol für das Gesetz der PolaritätWenn wir uns das TAO-Symbol genau anschauen, entdecken wir in der weißen Fläche des Yang eine kleine schwarze Kreisscheibe. Umgekehrt finden wir auf der schwarzen Fläche des Yin eine kleine weiße Kreisscheibe. Diese beiden mit der jeweils negativen Färbung versehenen Kreisscheiben offenbaren uns die Weisheit, dass in jedem Pol auch sein Gegenteil als Potenzial enthalten ist. Das Männliche enthält immer auch das Weibliche, und das Weibliche enthält immer auch das Männliche.

Doch warum ist das so? Rufen wir uns hierzu nochmals die grundlegenden schöpferischen Prinzipien in Erinnerung, insbesondere das erste Prinzip, das Gesetz des Geistes: Es besagt, dass wir nur das erschaffen und erfahren können, was wir zuvor als Gedanken, als schöpferische Idee in unserem Inneren entwickelt haben. Wie sollen wir die Idee des Männlichen entwickeln, ohne zu wissen, was nicht das Männliche ist? Und wie sollen wir die Idee des Weiblichen entwickeln, ohne zu wissen, was nicht das Weibliche ist? Es wäre unmöglich.

Wir können die Idee des Männlichen als schöpferische Vorstellung nur dann entwickeln, wenn wir gleichzeitig eine Vorstellung davon haben, was das Männliche nicht ist, nämlich das Weibliche. Und wir können nur dann eine schöpferische Vorstellung des Weiblichen entwickeln, wenn wir wissen, was das Weibliche nicht ist, nämlich das Männliche. Also müssen wir auf der Ebene des Absoluten immer beide Polaritäten kennen, um sie erschaffen zu können.

Die Abgrenzung beider Polaritäten voneinander entsteht erst dann, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nur auf einen der beiden Pole richten, um uns damit zu identifizieren, während wir den anderen Pol dazu in unserem Außen in Bezug setzen, uns mit diesem anderen Pol jedoch nicht identifizieren. Das bedeutet, dass wir die Wahl treffen, zunächst alles über einen der beiden Pole zu erfahren, indem wir dieser Pol sind und dann uns zu dem entgegengesetzen Pol, der wir nicht sind, in Bezug setzen (eine Beziehung eingehen). In der zweiten Phase dieses Erfahrungsprozesses (z. B. in einer anderen Inkarnation) wechseln wir dann zum zweiten Pol, und setzen den ersten Pol dazu in Bezug.

Der Unterschied zwischen Dualität und Polarität im Gesetz der Polarität

Eine spezielle Position nehmen Zweiheiten ein, die keine natürlichen Polaritäten darstellen. Dazu gehören die Zweiheiten Licht-Dunkelheit, Gut-Böse und Wahrheit-Lüge. Diese Zweiheiten ergänzen sich nicht auf natürliche Weise, d.h. sie verbinden sich nicht zu einem vollständigen, gemeinsamen Ganzen, wie das beispielsweise bei einer echten Polarität wie männlich-weiblich der Fall wäre. Wir haben es hier mit Dualitäten zu tun, also Zweiheiten, die durch eine Spaltung entstanden sind.

Licht existiert aus sich selbst heraus - es ist reine Schwingung, reine Energie, reines Bewusstsein, die Ur-Essenz des gesamten Universums und die grundlegende Qualität Gottes. Licht braucht also nicht die Anwesenheit der Dunkelheit, um zu sein. Dunkelheit ist jedoch per Definitionem die Abwesenheit von Licht. Da Licht immer und überall IST, kann Dunkelheit nur erzeugt werden, indem das Licht geleugnet, ignoriert, ausgegrenzt wird. Erst dadurch entstehen die Zweiheiten von Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, wie wir sie innerhalb unserer physischen Existenz erfahren. Wahrheit ist Wahrheit und nicht die in das Gegenteil verkehrte Lüge. Die Lüge ist jedoch die in das Gegenteil verkehrte Wahrheit. Auch hier haben wir es also mit einer Spaltung, einer Leugnung dessen zu tun, was  einfach wahr ist.

Die große Spaltung in die Dualität ist es also, was mit der Geschichte der Vertreibung aus dem Paradis ausgesagt wird: Indem wir das Licht, die grundlegende Essenz Gottes leugneten und uns vom Licht abgrenzten, erschufen wir das Böse, die Dunkelheit, die Lüge, die Täuschung - und damit all das Leiden auf unserem Planeten. Der Sinn wahr, die Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen, um Gut und Böse unterscheiden zu lernen. Es geht hier also um einen Akt des Freien Willens, um eine Wahl, die wir schließlich und letztendlich im Laufe unserer irdischen Erfahrungen treffen müssen: Wollen wir bewusst in die Einheit und Gemeinschaft des Lichtes zurück - und somit zum vollkommenen Ausdruck des Guten werden? Oder wollen wir weiter unsere Verbindung mit der Göttlichen Quelle leugnen - und sind dann gezwungen, unseren Energiebedarf durch Lüge, Täuschung, Illusion, Gewalt, Kriege - das Böse - zu decken?

Das Gesetz der Polarität rät uns, aus diesen Erfahrungen von Gut und Böse eine bewusste Wahl darüber zu treffen, in welche Richtung wir uns in der Evolution unserer Seele bewegen wollen.

Das Gesetz der Polarität führt uns letztlich wieder zur Einheit, zur Ganzheit zurück - wenn wir bereit sind, diese Einladung zur Ganz-Werdung, zur HEILUNG wieder anzunehmen.

Solange unser Bewusstsein die Dualität noch nicht transzendiert hat, bedingt das Gesetz der Polarität immer auch das Auftreten des Gegenpols

Außerhalb der Erfahrungswelt der Polarität existiert nur das reine SEIN, das ICH BIN. Auf dieser Ebene können Polaritäten nicht erfahren sondern nur begrifflich erfasst werden. Dennoch sind die Polaritäten als Aspekte des Ganzen in ALLEM-WAS-IST eingebettet.

Wenn wir uns des Prinzips der Polaritäten bewusst sind, erkennen wir, dass wir, solange wir unsere Realitäten und Erfahrungen innerhalb der Welt der Dualität erschaffen, immer Polaritäten erzeugen, denn der eine Pol kann ohne den anderen Pol nicht existieren. Wir müssen also, um bewusste Entscheidungen der Liebe fällen zu können zunächst in unserem Umfeld auch die Erfahrung des Gegenteils der Liebe machen können. Um zu erfahren, was Reichtum wirklich bedeutet, müssen wir zunächst den Mangel erfahren haben.

Haben wir in unserem Leben alles verwirklicht, kann auch ein außerhalb von uns liegender Bezugspunkt dazu dienen, das, was wir haben wirklich zu erfahren.

Begrenzungen durch das Gesetz der Polarität überwinden: Die Transzendierung der Dualität

Das gesetz der Polarität erinnert uns daran, dass wir, wenn wir unser Leben nur innerhalb der Dualität erschaffen, niemals Freude ohne Leiden erfahren können und dass es keine absolute Form von Freude und Glück gibt, sondern immer nur bedingte Formen von Freude und Glück, die an vergängliche Umstände gekoppelt sind.

Wollen wir aus diesem ewigen Wechsel von Freude und Leid ausbrechen und wahre, ewige Freunde und echte, unvergängliche Erfüllung erfahren, so müssen wir mit unserem Bewusstsein die Ebene der Dualität verlassen und damit die Bewusstseinsebene transzendieren, die durch das Gesetz der Polarität bestimmt wird. Wir tun dies, indem wir aufhören, uns mit irgend einer Person, irgend einem Körper, irgend einer physischen Form oder irgend einem äußeren Umstand zu identifizieren und uns als ein ewiges, geistiges, Göttliches Wesen anerkennen, das unabhängig von irgend welchen physischen Erscheinungsformen existiert.

Dies bedingt das Aufgeben des Ver-Urteilens, denn indem wir über irgend jemanden oder irgend einen Umstand ein Urteil fällen, begeben wir uns wieder in ein Trennungsbewusstsein: "Ich bin gut, und der da ist schlecht...". Stattdessen unterscheiden wir zwischen lichtvollen (positiven, konstruktiven,  verbindenden, gottzugewandten, göttlichen) und dunklen (negativen, destruktiven, trennenden, gottabgewandten) Taten, ohne den Täter (dessen Seele) zu verurteilen. Wir erkennen damit an, dass wir aufgrund unseres begrenzten Bewusstseins nicht dazu imstande sind, dessen Tat im globalen Kontext einschließlich der dazugehörenden "Geschichte" des Täters zu sehen.

Auf diese Weise stellen wir keine Identifikation (Einheit) zwischen dem Körper (der physischen Entsprechung) und der vollkommenen Seele des Täters her und erkennen an, dass die Seele des Täters genau so ein vollkommenes, Göttliches Wesen ist, wie unsere Seele. Erinnern wir uns daran: Die Seele selbst befindet sich immer auf der Bewusstseinsebene der allumfassenden, bedingungslosen Göttlichen Liebe, während ihr in einem physischen Körper inkarnierter Anteil (die physische Entsprechung) möglicherweise aufgrund des dadurch begrenzten Bewusstseins nicht in der Lage ist, dies vollkommen zum Ausdruck zu bringen. 

Dies ist der einzige Weg, um die Begrenzungen zu überwinden, die durch das Gesetz der Polarität innerhalb der Welt der Dualität vorgegeben sind.

Bildquelle: © Martin Heinz

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Literaturempfehlungen

Im Folgenden findest Du einige Literaturhinweise zu diesem Thema. 

Deepak Chopra

"Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs"

Ullstein-Verlag, ISBN 3-548-74094-4

Dieses Buch gibt eine klare und verständliche Einführung in die kosmischen Gesetze.

 

 

Ruediger Dahlke

"Die Schicksalsgesetze: Spielregeln fürs Leben - Resonanz Polarität Bewusstsein"

Arkana-Verlag, ISBN 3442338565

Von einer mehr philosophischen/psychogischen Sichtweise aus beschreibt Ruediger Dahlke die Geistigen Gesetze. Dabei zieht er viele Beispiele aus dem aktuellen Weltgeschehen heran, um die Wirkungsweise beispielsweise des Gesetzes der Polarität zu belegen. 

 

 

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